Ein anderer Ausgangspunkt
Die meisten Foto-Apps beginnen mit einem einzelnen Nutzer und bauen das Teilen nachträglich an. Lade dein Foto hoch, wähle ein paar Leute aus, verschicke es. Der gesamte Ablauf geht davon aus, dass eine Person die Fotos besitzt und entscheidet, wer sie sieht.
Monoroll startet aus der entgegengesetzten Richtung. Die Gruppe kommt zuerst. Die Rolle gehört allen.
Warum Teilen nach Events scheitert
Traditionelles Foto-Sharing ist eine Reihe individueller Entscheidungen. Jede Person entscheidet, welche Fotos sie behält, welche sie teilt und mit wem. Bis Fotos es von einem Handy zum anderen schaffen, sind die meisten spontanen, ungefilterten Momente verschwunden.
Selbst wenn Leute gute Absichten haben, gewinnt die Reibung. Ein geteiltes Album erstellen kostet Aufwand. Daran denken, Fotos hinzuzufügen, kostet Aufwand. Leuten hinterherlaufen, die es vergessen haben, kostet Aufwand. Und jeder Schritt Aufwand bedeutet, dass weniger Fotos durchkommen.
Wofür wir gestaltet haben
Beim Bau von Monoroll haben wir mit drei Beobachtungen darüber begonnen, wie sich Menschen bei Events tatsächlich verhalten:
Niemand lädt eine App für das Event von jemand anderem herunter. Das ist der größte Absprungpunkt in jedem Foto-Sharing-Produkt. Wir nutzen App Clips, sodass Gäste einen QR-Code scannen und in Sekunden fotografieren. Kein Download, kein Konto, keine Hürden.
Niemand kuratiert im Moment. Auf einer Party wählt niemand sorgfältig seine besten Aufnahmen aus. Man macht schnelle Fotos und kehrt zum Gespräch zurück. Die Rolle sollte alles ohne Wertung akzeptieren.
Menschen wollen die Fotos aller sehen, nicht nur ihre eigenen. Der ganze Sinn eines gemeinsamen Erlebnisses ist, es durch verschiedene Augen zu sehen. Eine Rolle, jeder Winkel, jede Perspektive.
Was sich ändert, wenn die Gruppe der Standard ist
Die Fotos sehen anders aus. Wenn Menschen wissen, dass sie zu einer gemeinsamen Sammlung beitragen, nicht auf ihrem eigenen Feed posten, fotografieren sie anders. Mehr spontane Aufnahmen. Mehr von den Momenten dazwischen. Mehr von dem Zeug, das normalerweise gelöscht wird, bevor es jemand anderes sieht.
Die Dynamik verschiebt sich von "Ich mache Fotos für mich" zu "Ich fange das für uns ein." Dieser subtile Unterschied produziert einen komplett anderen Satz an Bildern.
Keine Kuration, kein Gatekeeping
Es gibt keinen Schritt, bei dem jemand entscheidet, welche Fotos es schaffen. Alles kommt in die Rolle, wie es aufgenommen wird. Kombiniert mit dem Entwicklungs-Timer kann niemand vorschauen oder etwas löschen. Das Ergebnis ist eine ungefilterte, authentische Aufzeichnung dessen, was wirklich passiert ist.
Das ist die Rolle, die wir bauen wollen. Nicht die polierte, kuratierte Version eines Events. Die echte.